Die Bachforelle (Salmo trutta f. fario L.)

Bachforelle Familie: Lachsartige, Salmonidae

Andere Namen: Rotgetupfte


GB: Brown trout
FR: Truite de rivière, Truite Fario
DK: Bækørred
NO: Bekkørret
SE: Bäcköring
FI: Purotaimen
NL: Beekforel
CS: Pstruh obecný

Merkmale:

Körperform:


  • Der Körper der Bachforelle ist langgestreckt, seitlich abgeflacht und hat einen hohen Schwanzstiel.
  • Je nach Lebensraum liegt der Rücken höher oder tiefer.
  • Das Maul der Bachforelle ist endständig.

Flossen:


  • Bei den Jungtieren ist der Hinterrand der Schwanzflosse eingebuchtet,
  • bei den älteren Tieren hingegen gerade bis fonvex.
  • Zwischen Rücken- und Schwanzflosse befindet sich eine Fettflosse mit roter Zeichnung (Punkt).
  • Die Rückenflosse beginnt vor Bauchflossenansatz.
Anzahl der Hart- und Weichstrahlen
Rückenflosse Brustflosse Bauchflosse Afterflosse Schwanzflosse
3-4 9-12 1 10-13 1 7-10 3-4 6-10 17-19

Schuppen:


  • Entlang der Seitenlinie liegen 110-120 kleine Schuppen,
  • zwischen Fettflosse und Seitenlinie 14-19 (meist 16).

Färbung:


  • Die Farbe der Bachforelle variiert je nach Standort stark von grünlich bis bräunlich.
  • Auf den Flanken befinden sich dunkle, unterhalb der Seitenlinie rote, hell umrandete Flecken.
  • Die Fettflosse ist hell gefärbt und hat rote Tupfen.
  • Die Jungtiere besitzen außerdem 6-9 dunkle Querbinden

Größe:


  • 30-60 cm,
  • vereinzelt auch 1 m

Gewicht:


  • meist 0,1-2 kg,
  • ausnahmsweise bis 10 kg und mehr

Alter:


  • 5 - 10 Jahre
Verwechslungsgefahr:
Bachforelle Seeforelle
Bachforelle Seeforelle
Die Bachforelle hat rötliche Tupfen mit vielfach hellblauer Umrandung,
bei der Seeforelle sind diese eher rostbraun oder orangefarben und ohne Rand.
Die Seeforelle hat größere, schwarze Flecken bis zum Bauch hinunter, mitunter auch auf der Schwanzflosse.
Falls rötliche Tupfen vorhanden, so sind diese eher orangefarben und ohne Rand.

Lebensweise:

Vorkommen:


Verbreitung:


Fortpflanzung:


Laichzeit: je nach Standort zwischen Oktober und März

Eizahl: 2000-3000 Eier je kg Körpermasse (4,5-5,8 mm Durchmesser)

Entwicklung:


  • Bis zur selbständigen Nahrungsaufnahme entwickeln Sich die Larven im Kieslückensystem.
  • Männchen werden mit 2 Jahren geschlechtsreif,
  • die Weibchen ein Jahr später.

Nahrung:


Fangtipps:

Gesetzliche Schonzeiten und Mindestmaße:

Bundesland Schonzeit Mindestmaß
Baden-Württemberg cm
Bayern cm
Berlin cm
Brandenburg cm
Bremen cm
Hamburg cm
Hessen cm
Mecklenburg-Vorpommern cm
Niedersachsen cm
Nordrhein-Westfalen cm
Rheinland-Pfalz cm
Saarland cm
Sachsen cm
Sachsen-Anhalt cm
Schleswig-Holstein cm
Thüringen cm
Angaben ohne Gewähr
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